Seelsorgeeinheit 11 St. Jakobus

Bettenhausen / Dornhan / Leinstetten / Sulz a.N. / Vöhringen

Impressum

 

Renovabis-Kollekte an Pfingsten
Renovabis ist ein als eingetragener Verein organisiertes Hilfswerk der römisch-katholischen Kirche in Deutschland zur Stärkung von Kirchen und Gesellschaften in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Renovabis unterstützt pastorale, soziale und gesellschaftliche Projekte in den ehemals sozialistischen Ländern.

Handy-Sammelaktion
Die MEF-Gruppe unterstützt die Handy-Sammelaktion von Missio. Sie hat zum Ziel
•    Rohstoffvorräte zu schonen
•    kriegerische Konflikte um Rohstoffe mildern
•    Lebensräume zu erhalten
•    die Vertreibung und Flüchtlingsströme zu mindern.

Weitere Informationen finden Sie im hinteren Bereich der Kirche.
Ihre alten Handys können Sie in der Sammeltüte oder im Umschlag nach den Gottesdiensten in Sammelkisten oder jederzeit in die Briefkästen des Pfarramts in Sulz und des Gemeindehauses in Vöhringen einwerfen.

Kommunionkinder und Firmlinge 2021
Die Gruppenstunden und die Vorstellung unserer Kommunionkinder müssen aufgrund der Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Auch die Treffen unserer Firmlinge werden bis auf Weiteres verschoben.

Beichtmöglichkeit
nach Rücksprache mit Pfarrer Lokay möglich.

Zueinanderstehen
Wir sind für Sie da, wenn Sie ein offenes Ohr, ein aufmunterndes Wort, eine helfende Hand
brauchen.  Bitte trauen Sie sich und rufen Sie im Pfarrbüro bei Frau Alexandra Steinwand unter 07454/2325 und Pfarrer Lokay oder bei Frau Carmen Wössner unter 07454/8271 an.
Außerdem freuen wir uns über Alle, die mithelfen wollen.

Änderung Gottesdienstzeiten
Bitte beachten Sie, dass ab August der Gottesdienst in Sulz am ersten Sonntag eines jeden Monats schon um 9.00 Uhr beginnt, das erste Mal am Sonntag, den 05. August 2018. Anlass ist die Bitte der Kirchengemeinde Sankt Stephanus in Leinstetten, die einmal im Monat, eben am ersten Sonntag, um 10.30 Uhr einen Gottesdienst feiern möchten. Diese Regelung ist vorläufig auf ein halbes Jahr beschränkt. Für den Kirchengemeinderat, Pfarrer Georg Lokay

Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten (Fortsetzung)
Wenn wir im Zuge unseres pastoralen Entwicklungsweges unsere Gemeindepraxis auf den Prüfstand stellen, könnten diese Fragen hilfreich sein:
-    Kommen bei dem, was wir tun, die Menschen mit der Botschaft Jesu in Berührung? (Wie missionarisch ist unsere Pastoral?)
-    Ist es für das Gelingen menschlichen Lebens und Zusammenlebens hilfreich? (Wie diakonisch ist unsere Pastoral?)
-    Tun wir, was wir tun, nur für andere oder mit den anderen (Objekt oder Subjekt?) und tun wir es ausreichend vernetzt und konzertiert? (wie dialogisch ist unsere Pastoral?)
-    Wird durch das, wie wir es gestalten, Gottes Nähre spürbar? (Wie sakramental ist unsere Pastoral?)

Fortsetzung
Die notwendigen Reformen unserer pastoralen Praxis werden nur gelingen, wenn sie vor Ort wirklich gewollt und unter Beteiligung möglichst Vieler konkretisiert werden.
Welche Veränderungen notwendig und hilfreich sind, welche Charismen es zu entdecken und ins Spiel zu bringen gibt, welche pastoralen Schwerpunkte den Bedürfnissen der Menschen entgegenkommen, welche Kooperationen in Frage kommen, welche Strukturen und Leitungsformen hilfreich sein können, welche Orte sich als Anknüpfungspunkte für ein pastorales Netzwerk anbieten, kann nur im jeweiligen Lebensraum entdeckt und entwickelt werden.

Fortsetzung
Die Diözesanleitung verordnet deshalb nicht ein fertiges, flächendeckendes Konzept, sondern ermutigt zu einem Entwicklungsweg mit großen Spielräumen und Experimentiermöglichkeiten aber auch mit einigen Richtungsanzeigen: Sie betont
-    die Option einer missionarischen, diakonischen, dialogischen und (im rechtverstandenen Sinne) sakramentalen Kirche
-    eine deutliche Orientierung an den geistlichen Haltungen „wertschätzen, erwarten, loslassen, vertrauen“
-    den Blick über den Kirchturm hinaus auf die Vielfalt vorhandener bzw. potentieller pastoraler Orte und die Notwendigkeit vernetzt zu denken und zu handeln.

Fortsetzung
Es geht in diesem Entwicklungsprozess also um folgende Fragen:
-    Was ist unser Auftrag als Kirche im Lebensraum unserer Seelsorgeeinheit
-    (unsere Vision von Kirche der Zukunft, unser Profil, unser Selbstverständnis)? Wie können wir Glaubensgemeinschaft so gestalten, dass sie noch deutlicher dem Auftrag Jesu entspricht, Gottes Nähe und Liebe erfahrbar werden zu lassen?
-    Was brauchen wir, was brauchen andere in ihrer jeweiligen Lebenssituation, um unseren Glauben noch deutlicher als Bereicherung unseres/ihres Lebens und Zusammenlebens zu entdecken? (Glaubensvertiefung, Glaubenserfahrung)

Fortsetzung
Es geht in diesem Entwicklungsprozess also um folgende Fragen:
•    Welche Haltungen bzw. Haltungsänderungen ergeben sich daraus bzw. sind dafür hilfreich? Wie kann die biblische Botschaft noch deutlicher als Lebensquelle entdeck werden? (Sie ist Gottes Liebeserklärung an diese Welt, an uns Menschen)
•    Welche Impulse aus dem Zweiten Vatikanum, aus unseren diözesanen Konzepten, aus der Weltkirche, aus den Botschaften unseres Papstes sind für unsere pastorale Praxis hilfreich?

(Fortsetzung)
Es geht in diesem Entwicklungsprozess also um folgende Fragen:
Welche Orte bieten sich an, um als Christen Gottes Nähe und Liebe erfahrbar werden zu lassen, andere an der Faszination unseres Glaubens teilhaben zu lassen, zum Gelingen menschlichen Lebens und Zusammenlebens beizutragen? (Kirche als Netzwerk; Entwicklung von einer „Komm her – zu einer Geh-hin“ – Struktur; Kirche der Zukunft: Eher Zelt als Burg, eher Herberge als Vereinsheim, eher Rettungsstation als Clubhaus).

(Fortsetzung)
Es geht in diesem Entwicklungsprozess also um folgende Fragen:
•    Welche Charismen können wir entdecken, die zu fördern und ins Spiel zu bringen, ein ganz wichtiger Auftrag pastoralen Handelns ist?
•    Welche Kooperationspartner wollen wir in den Blick nehmen, um Synergieeffekte und Arbeitsteilung zu ermöglichen und Verdoppelungen zu vermeiden?

(Fortsetzung)
Es geht in diesem Entwicklungsprozess also um folgende Fragen:
•    Welche Organisationsformen und Leitungsstrukturen sind hilfreich, um unsere Vorstellungen von Kirche der Zukunft zu verwirklichen?
•    Was wollen wir künftig sein lassen bzw. reduzieren, weil es uns überfordert, nicht mehr lebensfähig ist, von anderen gut geleistet wird oder weil es nicht dem Reich Gottes dient?
Es geht in diesem Prozess nicht um „Aktivismusvermehrung“, sondern darum, was wir mit mehr Freude, Gelassenheit und Begeisterung tun, mehr Ausstrahlung zu gewinnen, Gott selber mehr zur Wirkung kommen zu lassen.